DHB Landesverband Westfalen

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Herzlich Willkommen beim DHB - Landesverband Westfalen e.V.
Der Landesverband Westfalen e.V. ist ein Zusammenschluss von Ortsverbänden, Fachgruppen und Einzelpersonen aus den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster. 

Das Leitbild und die Ziele des DHB-Bundesverbandes werden auf regionaler Ebene umgesetzt und vertieft.

Der Landesverband ist der Tarifpartner der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten NRW. Ausgehandelt werden Tarifverträge für hauswirtschaftliches Personal in privaten Haushalten in NRW. Die Tarifverträge können in der Geschäftsstelle des Landesverbandes bestellt werden.

Er sendet Delegierte zu den Bundes-Fachausschüssen
  • Ausschuss für Familienfragen
  • Ausschuss für hauswirtschaftliche Berufsbildung
  • Ausschuss für Umwelt- u. Verbraucherfragen

Der Verband ist Mitglied
  • Verbraucherzentrale NRW  
  • FrauenRat NRW
  • Landesarbeitsgemeinschaft NRW in der Hauswirtschaft

Der Landesverband ist seit 1978 ideeller Träger der Verbrauchermesse „Dortmunder Herbst“ in den Westfalenhallen Dortmund.

Das Programm der Ortsverbände orientiert sich an den Interessen der Mitglieder vor Ort. In Veranstaltungen, bei Vorträgen, Kursen und Seminaren werden vielfältige Informationen angeboten. Ein- und mehrtägige Reisen runden das Bild ab.

Die Sonne – unser DHB-Logo
Als Gütezeichen der Praktisch-Wissenschaftlichen Versuchsstelle wurde das Sonnenzeichen 1925 in Leipzig geschaffen. Die Warenprüfungen wurden inzwischen von anderen Instituten übernommen,
so dass die Bedeutung des Gütesiegels entfallen ist.
 
Nach wie vor aber ist die Sonne das Zeichen des Verbandes.

Es wird heute als Gütezeichen für die engagierte und fachkundige Arbeit des DHB – Netzwerk Haushalt angesehen. Um missbräuchlicher Verwendung vorzubeugen wurde das Sonnenzeichen am 07.10.1983 beim Deutschen Patentamt als Warenzeichen eingetragen.
Dortmunder Herbst 2016

   
 
„Küche mit Köpfchen“ war in diesem Jahr das Thema des Landesverbandes. Es ist ein Projekt mit der Universität Bonn, der Verbraucherzentrale NRW und dem DHB Netzwerk Haushalt.
 
Lebensmittel sind kostbar. Jedes Jahr Landen rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Vom Anbau, Verarbeitung, Transport, über den Handel bis zum Verbraucher entstehen jährlich Lebensmittel-verluste. In privaten Haushalten sind es rund 80 kg Lebensmittelabfülle pro Kopf im Jahr.

Ein wichtiges Thema ist die Küchen-Hygiene. Mehr als 60 % der lebensmittelbedingten Erkrankungen haben ihren Ursprung im privaten Haushalt. Die Hauptursachen sind: falsche Lagertemperaturen, ungenügendes Erhitzen oder Wiederaufwärmen. Probleme bei der Einhaltung der Kühlkette, falsche Lagertemperaturen oder Lagerorte, unverpackte Lebensmittel.
 
Rund 700 interessierte Besucher informierten sich am Stand und nahmen auch an der persönlichen Beratung durch die Verbraucherzentrale NRW in Anspruch. Besonders am Wochenende und am Feiertag hat der Dortmunder Herbst unsere Erwartungen erfüllt.
 
Besonders erfreut waren die Vorstandsdamen über den Besuch der Präsidentin, Heike Hauenschild, der Landesvorsitzenden LV Rheinland, Elke Wieczorek,  Dr. Jasmin Geppert , Universität Bonn Sektion Haustechnik und Ulrike Schell, Verbraucherzentrale NRW.





Mehr Nachhaltigkeit, mehr Lebensqualität
Das Projekt MehrWert NRW

Wie können Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Alltag klimaschonend und nachhaltig gestalten?
Antworten gibt das Projekt MehrWert NRW der Verbraucherzentrale NRW. Es bietet praktische Hinweise zu klimafreundlicher Ernährung, umweltverträglicher Mobilität und ressourcenschonendem Konsum. 

Der Titel MehrWert steht dabei für „Mehr Wertschätzung“: In jedem Lebensmittel, jedem T-Shirt und jedem Handy stecken wertvolle Ressourcen. Dafür will das Projekt das Bewusstsein schärfen. 

MehrWert bedeutet aber auch Gewinn: Weniger Lebensmittelabfälle beispielsweise entlasten nicht nur das Klima, sondern auch die Haushaltskasse. Dass mehr Nachhaltigkeit mehr Lebensqualität bewirken kann, will das Projektteam bei Veranstaltungen und Verbrauchermessen sowie bei Aktionen in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW deutlich machen. Zudem berät und unterstützt MehrWert NRW lokale Verbraucherinitiativen, die sich für Ressourcenschonung und Klimaschutz einsetzen. Dazu zählen beispielsweise Reparaturinitiativen, die Gebrauchsgegenstände länger nutzbar machen, Gemeinschaftsgärten oder Lastenrad-Gemeinschaften, die Transporte ohne schädliche Treibhausgaseermöglichen. Sie bieten motivierende Beispiele für nachhaltige Verhaltensweisen. Gemeinsam mit Hochschulen, Verbänden und anderen Partnern will MehrWert NRW die Entwicklung von ressourcenschonenden Produkten und klimafreundlichen Dienstleistungen anregen. Des Weiteren werden im Projekt außerschulische Bildungsangebote und Kriterien für eine klimagesunde Schulverpflegung entwickelt. 

Weitere Informationen zum Projekt MehrWert NRW gibt es im Internet unter www.mehrwert.nrw 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen auch gerne für Gespräche zur Verfügung.
Kontakt per E-Mail unter: mehrwert@verbraucherzentrale.nrw



Aktionstag Nachhaltiges (Ab-)Waschen im Berufkolleg Iserlohn durch den Landesverband Westfalen e.V.
 
In Zusammenarbeit des Berufskollegs Iserlohn und des Landesverbands Westfalen, stellvertretend durch Frau Becker und Frau Mündelein wurde im Juni ein Aktionstag zum nachhaltigen Ab- und Waschen veranstaltet.
 
Teilnehmer waren Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrbeauftragte des Berufskollegs – Hauswirtschaft. Die zur Verfügung gestellten Fleyer und Materialien fanden regen Zuspruch. Die Vorträge vom Zusammenspiel Wäsche, Waschmaschine, Waschpulver, Energieverbrauch, Waschtemperatur, Waschzeit, Umwelt und Klima wurden von Frau Becker gehalten. Durch die Mitarbeit und Fragestellungen war erkennbar, dass die Informationen zum Nachdenken angeregt haben. Das Berufskolleg Iserlohn wünscht sich eine weiterhin gute
Zusammenarbeit mit dem DHB Netzwerk Haushalt, Landesverband Westfalen.


Multiplikatorentagung Nachhaltiges Waschen und (Ab)Waschen
 
120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am 11. und 12. März in Fulda zur 12. Multiplikatorentagung Nachhaltiges Waschen und (Ab)Waschen um sich auf die Aktionstage im Jahr 2016 vorzubereiten. Die Tagung wird von den Mitgliedsfirmen des Industrieverbandes Körperpflege und Reinigungsmittel (IKW) finanziert und Referenten aus dem Bereich der Hersteller von Wasch- und Reinigungsmitteln und anderen Institutionen vermitteln das nötige Fachwissen.
 
In fünf Fachvorträgen wurden Neuerungen vorgestellt und Fachkenntnisse aufgefrischt.
Neue EU-Gesetze bringen viele Veränderungen für Verbraucher. Dr. Bernd Glassl (IKW) stellte die neue Kennzeichnung von Wasch- und Reinigungsmitteln vor. Laut der EU-Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung, die seit dem 1. Juni 2015 in Kraft getreten ist, werden Gemische neu bewertet und sind auf den Verpackungen mit neuen Piktogrammen versehen. Diese machen es dem Verbraucher schwer, die tatsächliche Gefahr, die von einem Reiniger ausgehen kann, einzuschätzen. So sind z.B. Abflussreiniger (früher als ätzend gekennzeichnet) und Handspülmittel (früher als reizend gekennzeichnet) nun beide mit dem Symbol „Gefahr“ gekennzeichnet. Dies ist für Verbraucher verwirrend und kann zu sorglosem Umgang mit gefährlichen Reinigern im Haushalt führen. Lebensmittel und Kosmetikartikel sind von der Kennzeichnung ausgenommen. So ist z.B. Citronensäure (100%) zum Einmachen nicht kennzeichnungspflichtig, Citronensäure (100%) zum Entkalken trägt die Kennzeichnung „Verursacht schwere Augenreizung, Augenschutz tragen“.
 
Ab dem 1.1.2017 wird der Phosphorgehalt in Maschinengeschirrspülmitteln auf 0,5g pro Standardwaschprogramm in hartem Wasser begrenzt. Dies stellt eine große Herausforderung für die Hersteller dar. Dr. Thomas Herbrich (fit GmbH) referierte über Ersatzstoffe in phosphatfreien Geschirrspülmitteln. Sein Fazit: Die Gewährleistung erfordert insbesondere bei den Multifunktionsprodukten eine sorgfältige Ausbalancierung der neuen Wirkstoffkombinationen. Geringe Qualitätseinbußen sind temporär möglich, Umweltschutz gibt es nicht zum Nulltarif!
 
Dr. Heike Minich (ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) informierte über das neue Elektro-Altgeräte-Gesetz. Händler ab 400 m2 Verkaufsfläche sind verpflichtet beim Neukauf eines Elektrogerätes ein gleichartiges Altgerät zurückzunehmen. Dies gilt jedoch nicht für Kleingeräte. Erfahrungsgemäß nehmen auch kleinere Elektrogeschäfte bei einem Neukauf die ausgemusterten Geräte zurück. Bei den kommunalen Wertstoffhöfen können grundsätzlich alle Elektrogeräte aus Privathaushalten abgegeben werden.
 
Weitere Vorträge:
Ergebnisse aus Verbraucherbefragungen zum Wäschepflegeprozess und Laboruntersuchungen waren das Thema von Professor Monika Fuchs von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Der Erhalt und die richtige Pflege von Bekleidung ist ein wichtiger Aspekt beim nachhaltigen Handeln. Insbesondere die Hinweise zur Pflege von Funktionstextilien waren für viele Teilnehmerinnen neu und wurden in den Pausen rege diskutiert.
 
Nach wie vor wird das Waschen bei niedrigen Temperaturen von Verbrauchern kritisch hinterfragt. Dr. Horst-Dieter Speckmann (Henkel) gab einen Überblick über die Inhaltsstoffe von modernen Waschmittel und deren Funktion beim Waschen, speziell im Niedrigtemperaturbereich.
 
Ein Highlight der Veranstaltung war der Vortrag des diesjährigen Schirmherrn Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverband, der aus Berlin angereist war um die Teilnehmer zu motivieren.
 
In 8 Workshopgruppen, die jeweils von einem Impulsvortrag eingeleitet wurden, konnten die TeilnehmerInnen Fragen stellen und mit den jeweiligen Referenten diskutieren.
 
Elke Wieczorek
 
Flyer Kennzeichnung:
www.ikw.org/fileadmin/content/downloads/Haushaltspflege/HP_Angab… ·
 
Lebensdauer von Haushaltsgeräten:
 
Gerüche bei Maschinengeschirrspülen:
 
Termin Multiplikatoren-Schulung 2017: 
09./10.März 2017 in Fulda
 
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